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Anleitung

Abiturgutachten-Generator für moderne Fremdsprachen in Niedersachsen

Stand: Oktober 2026 · Version 4.8.1

Inhalt
  1. Was das Werkzeug macht
  2. Installieren
  3. Zum Ausprobieren
  4. Bevor Sie anfangen
  5. Der Arbeitsablauf
  6. Die Reiter im Einzelnen
  7. Klausur unter Abiturbedingungen
  8. Hilfen beim Schreiben
  9. Vollständigkeit prüfen
  10. Wie gerechnet wird
  11. Exportieren
  12. Korreferat und Fachprüfungsausschuss
  13. Sichern
  14. Datenschutz
  15. Häufige Fragen

Kapitel 1Was das Werkzeug macht

Der Abiturgutachten-Generator hilft beim Korrigieren und Begutachten schriftlicher Abiturprüfungen in Englisch, Französisch und Spanisch. Er bildet die Vorlage des Niedersächsischen Kultusministeriums ab und legt einen Arbeitsablauf darum herum.

Das Werkzeug läuft vollständig im Browser. Es gibt keine Anmeldung, keinen Server und keine Datenübertragung.

Kapitel 2Installieren

Eine Installation im engeren Sinne gibt es nicht. Die Adresse stuff.languageteachercrew.com/aggv3 im Browser öffnen genügt. Wer das Werkzeug oft nutzt, legt es als App ab. Danach startet es in einem eigenen Fenster und funktioniert auch ohne Internetverbindung.

iPad und iPhone

  1. Die Seite in Safari öffnen.
  2. Auf das Teilen-Symbol tippen, das Quadrat mit dem Pfeil nach oben.
  3. Zum Home-Bildschirm auswählen und mit Hinzufügen bestätigen.

Mac

  1. In Safari ab macOS 14: im Menü Ablage auf Zum Dock hinzufügen.
  2. In Chrome oder Edge: auf das Installationssymbol rechts in der Adressleiste klicken.

Windows

  1. Die Seite in Chrome oder Edge öffnen.
  2. Rechts in der Adressleiste auf das Installationssymbol klicken und bestätigen.

Beim ersten Start lädt die App alle Bestandteile auf das Gerät. Danach arbeitet sie offline. Erscheint eine neue Version, holt sie sich diese beim nächsten Start mit Internetverbindung von selbst.

Die App hat auf iPad und mit Safari einen eigenen Speicher

Auf iPad und iPhone, und mit Safari auch auf dem Mac, speichert die abgelegte App getrennt vom Browser. Ein Klausursatz, den Sie vorher in Safari angelegt haben, erscheint in der App deshalb nicht. Er ist nicht verloren: Mit Sichern in Safari entsteht eine Datei, die Sie in der App über Laden einlesen. Bei Chrome und Edge teilen sich App und Browser den Speicher.

Auf dem iPad spricht ein weiterer Grund für die App: Safari darf Daten von Seiten löschen, die einige Tage nicht geöffnet wurden. Für Apps auf dem Home-Bildschirm gilt diese Frist nicht. Sichern sollten Sie trotzdem.

Kapitel 3Zum Ausprobieren

Wer sich das Werkzeug erst einmal ansehen möchte, ohne eigene Daten einzugeben, findet im Reiter Klausursatz den Knopf Beispielkurs. Ein Klick legt zwölf erfundene Prüflinge mit vollständig ausgefüllten Gutachten an. Sie kommen als eigener Klausursatz dazu; vorhandene Klausursätze bleiben unberührt, und über Löschen ist der Beispielkurs wieder weg.

Für einen größeren Satz gibt es diese Datei mit zwanzig Prüflingen. Sie wird über Laden in der oberen Leiste eingelesen. Darin stecken absichtlich ein paar Sonderfälle: eine noch nicht fertig korrigierte Arbeit, zwei Formabzüge, ein Fall für die Sperrklausel und drei Arbeiten mit Aufgabe 3.2 statt 3.1.

Alle Namen in beiden Beispielen sind erfunden. Es sind zufällig zusammengesetzte deutsche Vor- und Nachnamen ohne Bezug zu wirklichen Personen.

Kapitel 4Bevor Sie anfangen

Erst beschreiben, dann urteilen

Sie wählen die Beschreibungen, die auf die Leistung zutreffen, ergänzen, was diese Arbeit im Einzelnen auszeichnet, und kommen so zur Note. So sind Gutachten und Werkzeug aufgebaut: Das Feld für die Notenpunkte steht unter den Beschreibungen.

Vergeben wird die Note dabei integrativ, also aus der Gesamtschau der Beschreibungen und nicht aus einer Rechnung. Der Erlass sagt es für die Sprache ausdrücklich: Die Bewertung erfolgt „integrativ in einer Gesamtnote, sodass für die einzelnen Kategorien keine Teilnoten gebildet werden" (Abschnitt 3.1).

Das Werkzeug rechnet deshalb bewusst keine Note aus den Rasterfeldern aus und schlägt auch keine vor. Berechnet wird nur, was laut Vorgabe zu berechnen ist: die Gewichtung der Prüfungsteile untereinander und die Umrechnung der Bewertungseinheiten im Hörverstehen.

Verbindlich ist die individuelle Beschreibung bei jeder Teilleistung. Ein Wortgutachten muss ausweisen, was diese eine Prüfungsleistung auszeichnet: in der Sprachmittlung bei Sprache und Inhalt, in der Textaufgabe bei der Sprache und bei jeder der drei Teilaufgaben. Dafür gibt es zwei Wege, die sich gut verbinden lassen:

Wie viel Beschreibung nötig ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Ein einzelner geänderter Satz weist die individuelle Leistung aber in aller Regel nicht aus.

Das Werkzeug prüft nur das Mindeste: Die Vorschau markiert jede Teilleistung, bei der gar keine individuelle Beschreibung steht, und der Fertigstellungs-Check nennt sie vor dem Export. Ob die Beschreibung ausreicht, beurteilen Sie.

Die Würdigung der Gesamtleistung ist freiwillig. Die Bildungsstandards der KMK (2012, Abschnitt 3.1.2) sehen sie für einen Bewertungsbogen vor; ein Gutachten, das die Teilleistungen bereits individuell beschreibt, braucht sie nicht. Sie kann gegeben werden, und das Werkzeug bietet dafür weiterhin Bausteine, einen KI-Prompt und die Übernahme der Individualisierungstexte an. Bleibt das Feld leer, steht im Gutachten keine Würdigung, auch keine leere Überschrift.

Kapitel 5Der Arbeitsablauf

Korrigiert wird in der Regel teilweise und nicht personenweise: erst alle Hörverstehen, dann alle Sprachmittlungen, dann alle Textaufgaben. Der Reiter Klausursatz ist so aufgebaut.

  1. Einmal einrichten. Unter Einstellungen Logo und Schulnamen hinterlegen. Beides bleibt auf diesem Gerät gespeichert und muss nur einmal eingetragen werden. Unter Kopfdaten die Angaben eintragen, die für alle gelten: Art der Arbeit, Sprache, Anforderungsniveau, Prüfungsdaten, Schule.
  2. Kurs anlegen. Im Klausursatz auf Namensliste einfügen und die Namen aus der Kursliste hineinkopieren, eine Person pro Zeile. Erkannt werden sowohl „Mustermann, Max" als auch „Max Mustermann".
  3. Hörverstehen eintragen. Auf 1a · Hörverstehen umschalten und die erreichten Bewertungseinheiten von oben nach unten eingeben. Enter oder ↓ springt in derselben Spalte zur nächsten Zeile. Die Notenpunkte rechnet die Spalte daneben mit.
  4. Sprachmittlung und Textaufgabe beschreiben. Ein Klick auf einen Namen öffnet das Formular dieser Person. Dort wählt man die zutreffenden Beschreibungen und ergänzt, was diese Arbeit im Einzelnen auszeichnet. Mit den Pfeilen oben rechts blättert man weiter, ohne den Reiter zu verlassen; man bleibt also in der Sprachmittlung und geht die Liste durch.
  5. Notenpunkte eintragen. Aus der Beschreibung ergibt sich die Note. Eintragen lässt sie sich unten im Formular oder in der Tabelle der Phase, dort für alle untereinander.
  6. Gesamtübersicht. Zeigt alle Endnoten, die Durchschnitte und die Notenverteilung.
  7. Exportieren. Alle Gutachten als Archiv, dazu die Kursübersicht für die Abgabe.

Wer nur ein einzelnes Gutachten schreiben will, benutzt einfach die anderen Reiter. Der Klausursatz stört dabei nicht.

Kapitel 6Die Reiter im Einzelnen

ReiterInhalt
KlausursatzDie Tabelle mit allen Personen, die Korrekturphasen (darunter Verfahren mit dem Stand der Anmerkungen und Vorschläge), die Exporte und die Verwaltung mehrerer Klausursätze.
EinstellungenSchullogo, Schulname und die Gewichtung der drei Schreibteilaufgaben. Logo und Schulname gehören zum Gerät, die Gewichtung zum geöffneten Klausursatz.
KopfdatenOben die Angaben zur einzelnen Person (Name, Formabzug, interne Notiz), darunter die Angaben für den ganzen Klausursatz und die Art der Arbeit.
1a HörverstehenErreichte und maximale Bewertungseinheiten. Die Notenpunkte werden daraus berechnet.
1b SprachmittlungRaster für Sprache und Inhalt, die Notenpunkte und die Würdigung der Gesamtleistung.
2 TextaufgabeSprache sowie die drei Teilaufgaben. Nummer und Typ von Aufgabe 3 sind getrennt wählbar.
KorreferatDer Weg zum Korreferat und zurück: Anmerkungen mit Antworten und die Bewertungsvorschläge von Korreferat und Fachprüfungsleitung. Siehe Kapitel 12.
VorschauDas fertige Gutachten, immer aktuell. Über Drucken auch als PDF.

Aufgabe 3

Nummer und Typ lassen sich unabhängig voneinander wählen. Die Nummer bestimmt nur, ob im Gutachten 3.1 oder 3.2 steht; der Typ entscheidet, welche Felder erscheinen und was in die Berechnung eingeht. Beim Umschalten des Typs werden Eingaben nicht gelöscht, sondern nur ausgeblendet. Wer sich verklickt, verliert also nichts.

Kapitel 7Klausur unter Abiturbedingungen

Das Werkzeug ist für die schriftliche Abiturprüfung gemacht. Es lässt sich aber ebenso für die Klausur unter Abiturbedingungen verwenden, die diese Prüfung ja nachbildet. Umgestellt wird das unter Kopfdaten bei Art der Arbeit, und zwar für jeden Klausursatz einzeln. Ein Abitursatz und ein Klausursatz können also nebeneinander bestehen.

Was sich ändert:

Bewertungsraster, Gewichtung, Notenschlüssel und Sperrklausel bleiben unverändert. Genau das ist der Zweck einer Klausur unter Abiturbedingungen.

Kapitel 8Hilfen beim Schreiben

Rastersätze anpassen

Jede Rasterzeile ergibt einen Satz im Gutachten, etwa „Die Wortwahl ist weitgehend präzise und variabel." Passt die Formulierung nicht ganz zur Arbeit, öffnet ✎ Satz anpassen unter der Zeile diesen Satz zum Umformulieren, zum Beispiel zu: Die Wortwahl ist weitgehend präzise und variabel; im Themenfeld Umwelt fehlt allerdings Fachwortschatz.

Vorschau und Word-Gutachten übernehmen dann Ihre Fassung, die Zeile trägt die Marke angepasst, und ↺ Rastersatz stellt die ursprüngliche Formulierung wieder her. Ein geleertes Feld löscht den Satz nicht, es stellt ebenfalls den Rastersatz wieder her.

Dieselbe Möglichkeit sieht die Vorlage des Kultusministeriums vor: Ihre Rasterfelder sind Kombinationsfelder, in denen man eine Formulierung auswählt und danach überschreiben kann. Angepasste Sätze tragen zur individuellen Beschreibung der Teilleistung bei (siehe Kapitel 4).

Ändern Sie später die Stufe einer angepassten Zeile, fragt das Werkzeug einmal nach: OK ersetzt Ihre Fassung durch den Rastersatz der neuen Stufe, Abbrechen behält sie.

Weitere Hilfen

Die KI-Funktion sendet nichts. Sie erzeugt lediglich einen Text zum Kopieren. Der Prompt selbst nennt keinen Namen; er beschreibt die Leistung, nicht die Person. Wer in die eigenen Stichworte doch einen Namen tippt, wird darauf hingewiesen. Ob und mit welchem Dienst Sie den Text verwenden, entscheiden Sie. Achten Sie dabei auf die Vorgaben Ihrer Schule zum Umgang mit personenbezogenen Daten.

Von der Randbemerkung zum Gutachten

Der Erlass verlangt, dass die Teilnoten „mit klarem Bezug auf die Randkommentierung" erläutert werden. Sprachliche Stärken und Schwächen werden am Rand mit S+ und S− gekennzeichnet, inhaltliche mit I+ und I−, und beide sind „durch entsprechende Konkretisierungen zu ergänzen". Genau diese Konkretisierungen gehören in die Individualisierungsfelder.

Für den Weg dorthin gibt es eine Arbeitshilfe: eine Übersicht der Kürzel für Randbemerkungen, geordnet nach denselben Kriterien wie das Bewertungsraster, mit Beispielformulierungen für jede Kategorie, positive wie kritische. Sie stammt aus dem Netzwerk Englisch in Niedersachsen, wurde von Fachberaterinnen des RLSB Lüneburg entwickelt und zur Verfügung gestellt und auf Fortbildungen zur Einführung des neuen Korrekturerlasses ausgegeben.

Sie steht hier zum Herunterladen: Kürzel und Randbemerkungen, drei Seiten zum Ausdrucken und neben die Arbeit legen.

Das Werkzeug bildet diese Liste nicht nach. Die Kürzel schreibt man mit der Hand an den Rand der Arbeit, dafür braucht es kein Formular. Wer die Beobachtungen danach ausformuliert im Gutachten wiederfinden will, schreibt sie in die Individualisierungsfelder oder legt sich die wiederkehrenden Formulierungen als eigene Bausteine ab.

Kapitel 9Vollständigkeit prüfen

Die Leiste neben dem Formular (auf dem iPad im Hochformat darüber) zeigt, wie viele Angaben schon stehen. Gezählt werden Pflichtangaben, Notenpunkte, Rasterfelder und je Teilleistung die individuelle Beschreibung. Die Würdigungen zählen nicht mit, sie sind freiwillig.

Beim Klick auf Word-Datei erscheint eine Übersicht, falls etwas fehlt. Die Pflichtangaben stehen zuoberst und rot, darunter das Übrige. Der Export lässt sich trotzdem erzeugen; für einen Zwischenstand ist das sinnvoll.

Plausibilitätshinweise

Manche Rasterfelder gehören inhaltlich zusammen, etwa „Lexikalisch ist der Text …" und die zugehörige Verständlichkeit. Liegen die beiden Einschätzungen drei Stufen oder weiter auseinander, erscheint darunter ein gelber Hinweis.

Der Hinweis blockiert nichts. Es gibt Fälle, in denen eine solche Kombination genau richtig ist. Er macht nur darauf aufmerksam, damit kein Verklicker unbemerkt ins fertige Gutachten wandert.

Kapitel 10Wie gerechnet wird

PrüfungsteilAnteil
Teil 1a, Hörverstehen20 Prozent
Teil 1b, Sprachmittlung25 Prozent
Teil 2, Textaufgabe55 Prozent

Innerhalb der beiden Schreibteile: Sprache mal 60 Prozent plus Inhalt mal 40 Prozent. Innerhalb der Textaufgabe: Aufgabe 1 und 2 je 30 Prozent, Aufgabe 3 dann 40 Prozent. Diese drei Werte lassen sich unter Einstellungen ändern.

Die Bewertungseinheiten im Hörverstehen werden über den Prozentschlüssel aus dem Erlass umgerechnet: ab 95 Prozent 15 Punkte, ab 45 Prozent 5 Punkte, ab 40 Prozent 4 Punkte, ab 20 Prozent 1 Punkt.

Korrektur in Version 4.2

Die Schwelle für 4 Notenpunkte lautet 40 Prozent. Bis Version 4.1 stand im Werkzeug 39 Prozent. Bei den üblichen 25 Bewertungseinheiten wirkt sich das nicht aus, weil dazwischen kein erreichbarer Wert liegt. Bei anderen Zahlen schon, etwa bei 9 von 23 oder 13 von 33 Bewertungseinheiten. Dort kam ein Notenpunkt zu viel heraus.

Wer mit abweichenden Zahlen von Bewertungseinheiten gearbeitet hat, sollte das Hörverstehen nachrechnen.

Die Sperrklausel

Ist ein Bereich mit 0 Punkten bewertet, kann die Note dieses Prüfungsteils höchstens 3 Punkte betragen. Eine ungenügende Teilleistung lässt sich also nicht durch eine starke andere überdecken.

Bei der Textaufgabe greift die Klausel, wenn die Sprache mit 0 bewertet ist oder der Inhalt unter 0,5 Punkten liegt. Das Werkzeug weist darauf hin, sobald sie greift, und markiert die betroffene Zahl in der Tabelle.

Versionen vor 4.0 kannten diese Regel nicht und haben in solchen Fällen zu hoch gerechnet. Wer damit gearbeitet hat, sollte betroffene Gutachten nachrechnen.

Die Berechnung ist gegen die Rechenhilfe der Rückmelde-Tabelle des Landes abgeglichen und stimmt in allen geprüften Kombinationen mit ihr überein.

Kapitel 11Exportieren

WasWofür
Ein GutachtenWord-Datei für die einzelne Person, über den Knopf oben rechts.
Alle Gutachten einzelnZIP-Archiv mit einer Word-Datei je Person. Fehlt bei jemandem noch Verbindliches, etwa eine individuelle Beschreibung, nennt das Werkzeug die Namen und fragt, ob trotzdem gespeichert werden soll.
Paket für das KorreferatZIP-Archiv mit der Klausursatzdatei, allen Gutachten und dem Anmerkungsblatt. Das Korreferat lädt die Datei und arbeitet darin weiter. Siehe Kapitel 12.
Rückmeldung ans ReferatErscheint in einem eingelesenen Klausursatz. Eine kleine Datei mit Antworten, eigenen Anmerkungen und Bewertungsvorschlag, ohne Gutachtentexte.
AnmerkungsblattEine Word-Datei mit allen Anmerkungen und Antworten, je Prüfling eine Seite. Steht in keinem Gutachten.
KursübersichtAls Excel-Datei oder als CSV.
Aktendeckel-ChecklisteWord-Datei zum Ausdrucken und Abhaken, während die Mappe zusammengelegt wird. Mit der Namensliste des Kurses.

Wie das Gutachten aufgeteilt ist

Die Word-Datei folgt der Vorlage des Kultusministeriums, die genau zwei Seitenumbrüche vorsieht:

SeiteInhalt
1Deckblatt, Berechnung der Endnote, Unterschriften
2Teil 1a Hörverstehen und Teil 1b Sprachmittlung
3 und folgendeTeil 2 Textaufgabe

Die Rastersätze einer Teilleistung stehen als ein zusammenhängender Absatz im Blocksatz mit Silbentrennung, darunter folgt die Individualisierung als eigener Absatz, dann die Punkte. So liest sich das Gutachten als Text und nicht als Liste einzelner Zeilen. Fehlt bei einer Zeile noch die Stufe, entfällt ihr Satz, und eine kleine Zeile darunter nennt, was noch offen ist.

Innerhalb der Seiten bleibt jede Überschrift bei ihrem Abschnitt, und ein Absatz wird nicht mit zwei Zeilen auf die nächste Seite geschoben. Ganz verhindern lässt sich ein Umbruch mitten im Text nicht, aber die auffälligen Fälle treten nicht mehr auf.

Das Deckblatt trägt wie die Vorlage keine Kopf- und Fußzeile; darunter steht das rechnerische Ergebnis und zentriert das Gesamtergebnis als Notenstufe mit Notenpunkten. Greift die Sperrklausel, sagt ein Satz unter der Teilnote, warum sie niedriger ist, als die beiden Einzelnoten erwarten lassen. Ab Seite 2 steht in der Kopfzeile der Name der Person, unten die Seitenzahl. Jedes Gutachten ist eine eigene Datei; auch beim Sammelexport liegt im Archiv eine Datei je Prüfling. Ein durchlaufendes Dokument mit allen Gutachten gibt es seit Version 4.4 nicht mehr: Dort musste die Seitenzählung bei jedem Gutachten neu beginnen, und das werteten Word, Pages und LibreOffice unterschiedlich aus. Unter dem Gutachten stand dann „Seite 6 von 4“. Wer alles am Stück ausdrucken will, öffnet die Dateien aus dem Archiv gemeinsam und druckt sie in einem Rutsch.

Die Kursübersicht

Die Excel-Datei hat sechs Blätter. Gedruckt wird jedes im Querformat auf Seitenbreite, mit wiederholter Spaltenüberschrift, dem Namen des Klausursatzes und einer Seitenzahl. Die Übersicht lässt sich über die Filterknöpfe sortieren, ohne dass Namen und Noten auseinandergeraten.

Die Datei rechnet

Seit Version 4.5 stehen in der Excel-Datei nicht nur Zahlen, sondern Formeln. Eingetragen sind nur die Bewertungseinheiten im Hörverstehen, die sechs Rasterpunkte und ein etwaiger Formabzug, alle im Blatt Einzelergebnisse. Alles andere ergibt sich daraus: die Notenpunkte des Hörverstehens über den Schlüssel des Erlasses, die Teilnoten aus Sprache und Inhalt, die Sperrklausel, das Ergebnis und das Worturteil. Die Blätter Übersicht, Kursklausuren, Übergabe und Auswertung verweisen darauf, auch die Durchschnitte und die Notenverteilung.

Der Anlass ist die Rückfrage im Verfahren: Das Korreferat möchte einen Punkt mehr auf eine Teilaufgabe geben und wissen, was das am Ende ausmacht. Dafür musste man bisher zurück in das Werkzeug. Jetzt genügt es, die Zahl in der Tabelle zu ändern.

Die Bewertung selbst ändert man weiterhin im Werkzeug. In der Excel-Datei stehen nur Zahlen; im Gutachten stehen dieselben Punkte auch im Text und in der Würdigung. Wer in der Tabelle etwas ändert, ändert das Gutachten nicht mit. Die Datei ist zum Durchspielen da, die Entscheidung trägt man danach im Werkzeug ein.

Die Blätter haben eine fixierte Kopfzeile, und wo es hilft, einen Filter zum Sortieren. Auf dem Blatt Einzelergebnisse gibt es keinen: Dort stehen zwischen den Prüfungsteilen schmale Trennspalten, und Excel setzt den Aufklappknopf in jede Spalte des Filterbereichs, auch in eine, die kaum breiter ist als der Knopf. Auf dem Blatt Einzelergebnisse hat jeder Prüfungsteil eine eigene Kopffarbe, dazwischen stehen schmale Trennspalten, und jede zweite Zeile ist leicht getönt.

Notenpunkte zweistellig

Ganze Notenpunkte werden seit Version 4.5 zweistellig geschrieben: 00, 01, 02 bis 15. So stehen sie im Erlass und in der Rückmeldung des Landes, und in einer Spalte lassen sie sich damit auf einen Blick vergleichen. Das gilt für die Kurstabelle, die Vorschau, das Gutachten und die Excel-Datei. Berechnete Zwischenwerte wie 10,6 oder 8,22 bleiben unverändert, ebenso Bewertungseinheiten und der Formabzug: „04“ ist die Schreibweise einer Note, nicht die einer beliebigen Zahl. In den Eingabefeldern tippt man weiterhin einfach 4; sie bleiben Zahlenfelder, mit Pfeiltasten und Zahlentastatur.

Keine halben Punkte

Notenpunkte sind ganze Zahlen von 00 bis 15; die Rasterstufen kennen nichts dazwischen. Wer in ein Punktefeld dennoch 7,5 einträgt, sieht beim Verlassen des Feldes eine 8 stehen: gerundet und sofort sichtbar, damit im Feld steht, womit gerechnet wird. Das gilt im Formular und in der Kurstabelle. Die Bewertungseinheiten im Hörverstehen sind davon nicht betroffen, halbe BE kommen in den Rastern vor.

Die Farben in der Tabelle

Damit man beim Durchsehen nicht jede Zahl einzeln lesen muss, sind zwei Fälle farbig hinterlegt:

FarbeBedeutung
blass rotWeniger als 5 Notenpunkte, also nicht mehr ausreichend.
kräftiger rotHier greift die Sperrklausel. Die Zahl ist gedeckelt und nicht das Ergebnis der reinen Rechnung.

Die Färbung ist nur eine Lesehilfe. Die Zahlen stehen unverändert da, und gerechnet wird nichts anders als vorher. Unter jeder Tabelle steht eine kurze Legende, damit die Datei auch ohne das Werkzeug verständlich bleibt.

Das Blatt Übergabe

Wer dem Korreferat oder der Fachprüfungsleitung den Stand als Datei schickt, schickt in der Regel diese Excel-Datei. Auf dem Blatt Übergabe stehen deshalb alle Freitexte beisammen, die zum Verfahren gehören und in keinem Gutachten erscheinen: die Begründung des Formabzugs oder des Verzichts darauf, die Hinweise des Korreferats, die Anmerkungen des Fachprüfungsausschusses und die interne Notiz.

Das Notizfeld und die Noten der Kursklausuren erscheinen in keinem Gutachten. Sie sind für die Übergabe an die Korreferentin oder die Schulleitung gedacht.

Kapitel 12Korreferat und Fachprüfungsausschuss

Nach der Erstkorrektur geht die Arbeit weiter: an das Korreferat, danach an die Fachprüfungsleitung. Und sie kommt zurück, denn das Korreferat antwortet, merkt Eigenes an und hat gelegentlich einen abweichenden Bewertungsvorschlag. Für diesen Weg gibt es den Reiter Korreferat.

Der Weg in fünf Schritten

  1. Das Referat ist fertig und erzeugt im Reiter Klausursatz das Paket für das Korreferat.
  2. Das Paket geht zusammen mit den Arbeiten weiter, auf demselben Weg wie die Mappe.
  3. Das Korreferat öffnet die Seite, lädt die Datei aus dem Paket und arbeitet im Reiter Korreferat: antworten, eigene Anmerkungen, bei Bedarf ein Bewertungsvorschlag. Vor dem Schreiben wählt es die Rolle Korreferat.
  4. Das Korreferat erzeugt die Rückmeldung ans Referat und gibt sie zurück.
  5. Das Referat liest sie ein. Es kommt nur etwas dazu; nichts wird überschrieben.

Die Anmerkungen

Im Reiter Korreferat steht eine Liste. Jede Anmerkung ist eine kleine Karte mit fünf Angaben:

SpalteBedeutung
Prüfungsteil1a Hörverstehen, 1b Sprachmittlung oder 2 Textaufgabe. Darf leer bleiben.
SeiteSeite in der Arbeit. Darf leer bleiben.
ZeileZeile auf dieser Seite. Darf ebenfalls leer bleiben.
AnmerkungDer Text, zum Beispiel „Wie siehst du das?"
Für wenEine der beiden anderen Rollen oder alle.
Standoffen, erledigt oder strittig.

Verpflichtend ist nur die Anmerkung selbst. Wer nur den Prüfungsteil weiß, lässt Seite und Zeile weg; wer eine allgemeine Frage hat, lässt auch den Prüfungsteil leer.

Damit steht eine Rückfrage genau so da, wie man sie auf einen Zettel schreiben würde: S. 5, Z. 4: Die Deutung des Schlussabsatzes trägt m. E. nicht ganz. Wie siehst du das?

Wer schreibt: drei Rollen, vor dem Schreiben gewählt

Referat, Korreferat und Fachprüfungsleitung arbeiten an derselben Datei, so wie drei Menschen an einem Worddokument. An jedem Antwortfeld und an der Zeile „Neue Anmerkung als" stehen dieselben drei Knöpfe, mit denen man wählt, wer gerade schreibt; dieser Name steht danach am Beitrag. Das Werkzeug merkt sich die letzte Wahl, damit man nicht jedes Mal klicken muss.

Einen Schreibschutz gibt es nicht: Jeder kann alles bearbeiten, auch das Gutachten. Wer was darf, regelt das Verfahren, nicht das Werkzeug. Kommt keine Einigung zustande, fertigt das Korreferat nach 9.12 EB-AVO-GOBAK eine eigene Beurteilung; dafür legt der Knopf Eigene Beurteilung schreiben eine Kopie an, die dem Korreferat gehört.

Antworten

Unter jeder Anmerkung steht ein Feld Antwort schreiben. Antworten werden angehängt, nie überschrieben, und tragen sichtbar, von wem sie stammen und wann sie entstanden sind. Alle drei Rollen können antworten. Wer nach der Antwort noch etwas anderes zu sagen hat, schreibt eine neue Anmerkung, statt den Verlauf weiterzuführen; so bleibt jeder Punkt für sich nachvollziehbar.

Erledigen und löschen

Rechts an jeder Karte steht der Stand. Auf erledigt gestellt, wird die Karte grau und verliert ihr Antwortfeld, und über der Liste erscheint Erledigte ausblenden: So verschwindet ein abgeschlossener Punkt aus dem Blickfeld, ohne dass etwas verlorengeht. Wer ihn wieder aufmachen will, stellt den Stand zurück auf offen.

Löschen lässt sich nur, was man selbst geschrieben hat, das dafür auch mit den Antworten daran. Fremde Anmerkungen bleiben stehen: Die Datei geht hin und her, und eine gelöschte fremde Anmerkung käme beim nächsten Zusammenführen zurück.

Der Bewertungsvorschlag

Wer die Bewertung anders sieht, trägt sie hier ein und begründet das. Korreferat und Fachprüfungsleitung können nach 9.12 und 9.13 jeweils eine eigene Bewertung vorschlagen. Sie steht neben der Bewertung des Referats, nicht darin: Das Werkzeug rechnet sie mit denselben Formeln durch und stellt die Ergebnisse nebeneinander. Leere Felder bedeuten unverändert; wer nur Aufgabe 2 anders sieht, trägt nur Aufgabe 2 ein und sieht sofort, was das am Ende ausmacht.

Das Referat antwortet auf jeden Vorschlag einzeln, mit Vorschlag übernehmen oder Nicht übernehmen und einer Begründung. Übernommen werden nur die Punktwerte; der Text des Gutachtens bleibt stehen und ist von Hand nachzuziehen. Die Entscheidung bleibt festgehalten und geht beim nächsten Durchgang zurück.

Wo der Vorgang steht

Im Reiter Klausursatz zeigt die Phase Verfahren für jede Person, wie viele Anmerkungen offen oder strittig sind und wie ein etwaiger Vorschlag zur eigenen Note steht. Bei zwanzig Prüflingen ist das die Übersicht, die man morgens braucht.

Warum eine eigene Datei

Die Vorgaben zur Korrektur untersagen dem Korreferat Randbemerkungen in der Arbeit und im Gutachten. Hinweise und Rückfragen gehören ausdrücklich auf ein separates Blatt. Deshalb hängen die Anmerkungen nicht am Gutachten, sondern entstehen als eigene Word-Datei, die man einzeln weitergeben kann.

Das Paket und die Rückmeldung

Die Kachel Paket für das Korreferat erzeugt ein ZIP-Archiv: die Klausursatzdatei, alle Gutachten als Word-Dateien zum Lesen oder Ausdrucken, das Anmerkungsblatt und eine Liesmich mit drei Sätzen, wie es weitergeht. Das Korreferat lädt daraus die Datei mit der Endung .korreferat.json über Klausursatz laden.

Zurück kommt die Kachel Rückmeldung ans Referat. Diese Datei ist klein: Sie enthält Antworten, eigene Anmerkungen, den Stand und einen etwaigen Bewertungsvorschlag, aber keine Gutachtentexte und keine Noten. Das Referat lädt sie über denselben Knopf Klausursatz laden. Sie ist der einzige Import, der keinen neuen Klausursatz anlegt, sondern den vorhandenen ergänzt; danach steht ein Bericht da, was angekommen ist, und Neues ist im Reiter Korreferat markiert. Zweimal einlesen schadet nicht, es verdoppelt nichts.

Wenn die ganze Datei zurückkommt

Der Knopf Klausursatz sichern liegt direkt neben Rückmeldung ans Referat, und im Alltag wird er gedrückt. Das ist kein Problem: Das Werkzeug erkennt, dass die Datei zu einem Klausursatz gehört, der schon da ist, und fragt einmal nach. Zusammengeführt wird nach einer einzigen Regel: Das Gutachten gehört dem Referat.

Im eigenen Klausursatz bleibt die eigene Bewertung stehen und es wird nur der Rückweg übernommen. In einer eingelesenen Kopie kommt umgekehrt der neue Stand des Gutachtens an, und die eigenen Anmerkungen bleiben stehen. So trägt auch eine zweite Runde. Wer die Datei ausdrücklich als eigenen Klausursatz will, wählt in derselben Rückfrage Abbrechen.

Daneben gibt es weiterhin die Kachel Anmerkungsblatt: eine Word-Datei mit allen Prüflingen, je Person eine Seite, mit Anmerkungen, Antworten und Bewertungsvorschlag. Das ist der Weg, wenn das Korreferat auf Papier arbeitet.

Beim Sammelexport der Gutachten liegt im Archiv zusätzlich neben jedem Gutachten eine Datei Anmerkungen_Nachname_Vorname.docx, sofern für diese Person etwas eingetragen ist. Das ist der Weg, wenn man eine einzelne Rückfrage weitergeben will. Sie enthält den Namen, die Prüfungsnote, die Anmerkungen als Tabelle und darunter einen etwaigen Bewertungsvorschlag. Wer nichts eingetragen hat, bekommt auch keine Datei.

Die Anmerkungen bleiben im Klausursatz gespeichert. Nach dem Laden einer Sicherung stehen sie wieder in der Liste, und im Blatt Übergabe der Excel-Datei sind sie für alle Prüflinge auf einen Blick zu sehen.

Die Aktendeckel-Checkliste

Im Reiter Klausursatz erzeugt die fünfte Exportkachel eine Word-Datei mit allen Punkten, die beim Zusammenlegen der Mappe abzuhaken sind: Ablauf der Korrektur, Unterschriften, Unterlagen, Gutachten und Anlagen. Darunter steht die Namensliste des Kurses, damit kein Gutachten fehlt.

Der Abzug wegen der äußeren Form

Wird ein Punkt oder werden zwei Punkte abgezogen, verlangen die Vorgaben eine Begründung im Gutachten. Dasselbe gilt im Grenzfall für den Verzicht auf einen Abzug. Im Reiter Kopfdaten gibt es dafür zwei Felder, dazu einen Knopf, der den Satz mit der Rechtsgrundlage einsetzt. Fehlt die Begründung bei gesetztem Abzug, meldet es der Fertigstellungs-Check.

Nur die äußere Form

Ein Abzug wegen sprachlicher Richtigkeit kommt in den modernen Fremdsprachen nicht in Betracht, und zwar aus zwei voneinander unabhängigen Gründen.

§ 9 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 AVO-GOBAK meint die sprachliche Richtigkeit bei Anwendung der deutschen Sprache. Eine Klausur, die in der Zielsprache geschrieben wird, fällt schon deshalb nicht darunter.

Und selbst wenn: Nach Satz 4 erfolgt ein Abzug nach Nr. 1 nicht, „wenn die Verstöße nach fachspezifischen Bewertungsvorgaben … in die Bewertung einzubeziehen sind". Genau das leistet das Sprachraster. Zweimal abgezogen wird also nicht.

Das Werkzeug bietet deshalb nur die Formulierung für die äußere Form an. Die Formulierungshilfen im Abiturhandbuch nennen auch die sprachliche Richtigkeit; sie gelten für alle Fächer und sind hier nicht einschlägig.

Kapitel 13Sichern

Bitte regelmäßig sichern

Der Klausursatz liegt in der Datenbank des Browsers auf diesem Gerät, einem Speicherbereich, den der Browser auf dem Gerät selbst anlegt (Fachbegriff: IndexedDB). Browser dürfen diesen Speicher jederzeit leeren, etwa wenn der Platz knapp wird. Auf iPads geschieht das erfahrungsgemäß am ehesten. Ohne Sicherung wäre ein ganzer Klausursatz dann verloren.

Sichern in der oberen Leiste legt den ganzen Klausursatz in einer einzigen Datei ab. Diese Datei gehört an einen Ort, den Sie ohnehin sichern. Liegt die letzte Sicherung mehr als drei Tage zurück, erinnert eine Leiste oben daran.

Wahlweise sichert derselbe Knopf auch nur das gerade geöffnete Gutachten, etwa zum Weitergeben an die Korreferentin.

Ein Klausursatz wird beim Einlesen immer als neuer Satz angelegt und nie über einen bestehenden geschrieben. Ein versehentlicher Import kann also keine Arbeit vernichten.

Kapitel 14Datenschutz

Das Werkzeug sendet keine Daten. Es gibt keinen Server, keine Anmeldung und keine Auswertung der Nutzung. Alle Eingaben bleiben im Browser auf Ihrem Gerät.

Genauer: Sie liegen in einem Speicherbereich, den jeder Browser auf dem Gerät selbst anlegt, der sogenannten IndexedDB. Das ist kein Online-Speicher, sondern ein Teil der Festplatte des Rechners oder des Speichers im iPad. Heran kommt nur dieser Browser auf diesem Gerät; andere Geräte, andere Browser und auch der Betreiber dieser Seite haben keinen Zugriff. Als App abgelegt, liegt auch das Werkzeug selbst vollständig auf dem Gerät (Kapitel 2).

Damit liegt die Verantwortung bei Ihnen. Wenn Sie einen ganzen Kurs erfassen, stehen Namen und Noten in diesem Browser, bis Sie sie löschen. Auf einem geteilten Rechner sollten Sie den Klausursatz nach getaner Arbeit als Datei sichern und anschließend über Löschen im Klausursatz entfernen. Ein durch Kennwort geschütztes Benutzerkonto ist ohnehin Voraussetzung.

Gespeichert werden auf dem Gerät: die Klausursätze (samt der Gewichtung, die zu jedem Klausursatz gehört), das Schullogo mit Schulnamen sowie Ihre eigenen Textbausteine.

Selbst nachprüfen

Dafür braucht es kein technisches Wissen, nur den Flugmodus:

  1. Das Werkzeug öffnen und warten, bis es geladen ist.
  2. WLAN und mobile Daten ausschalten, auf dem iPad am einfachsten über den Flugmodus.
  3. Weiterarbeiten: Bewertungen eintragen, ein Word-Gutachten und die Excel-Datei erzeugen.

Alles funktioniert, denn das Werkzeug braucht keine Verbindung. Dass es auch bei bestehender Verbindung nichts sendet, prüft vor jeder neuen Version eine automatische Messung: Bei einem vollständigen Durchgang mit allen Exporten stellt der Browser keine einzige Anfrage ins Netz.

Kapitel 15Häufige Fragen

Funktioniert das Werkzeug ohne Internet?

Ja. Seit Version 3.2 lädt es nichts mehr aus dem Netz nach. Wurde die Seite einmal geöffnet oder als App abgelegt, arbeitet sie vollständig offline. Auch die Exporte entstehen im Browser.

Kann ich mehrere Browser-Tabs gleichzeitig offen haben?

Besser nicht. Beide Tabs schreiben in dieselbe Datenbank und können sich gegenseitig überschreiben. Das Werkzeug weist deshalb mit einer roten Leiste darauf hin, wenn es in einem zweiten Fenster oder zugleich als App und im Browser geöffnet ist. Der Klausursatz macht mehrere Tabs ohnehin überflüssig; zwischen Personen wechselt man mit den Pfeilen oben rechts.

Die Word-Datei öffnet sich nicht korrekt.

Bitte mit Microsoft Word oder LibreOffice öffnen. Google Docs stellt .docx-Dateien mit komplexer Formatierung manchmal fehlerhaft dar.

Warum ist eine Teilnote niedriger, als ich gerechnet habe?

Vermutlich greift die Sperrklausel, siehe Kapitel 10. Das Werkzeug blendet in diesem Fall einen roten Hinweis ein und markiert die Zahl in der Tabelle.

Ich habe die Gewichtung geändert, aber die Berechnung stimmt nicht.

Bitte prüfen, ob die drei Prozentwerte zusammen genau 100 ergeben. Das Werkzeug zeigt einen Hinweis, wenn die Summe abweicht.

Muss ich Logo und Schulname jedes Mal neu eingeben?

Nein. Beides bleibt auf diesem Gerät gespeichert. Auf einem anderen Rechner oder in einem anderen Browser sind sie einmalig neu einzutragen. Die Gewichtung gehört dagegen zum Klausursatz und reist mit dessen Sicherungsdatei.

Was passiert mit meinen Daten aus einer älteren Version?

Ein automatisch gesicherter Zwischenstand aus Version 3.x wird beim ersten Start übernommen und als erste Person in einen Klausursatz gelegt. Gespeicherte .gutachten.json-Dateien lassen sich weiterhin öffnen; sie kommen als zusätzlicher Eintrag in den aktuellen Klausursatz.

Ich habe einen Fehler gefunden.

Dann melden Sie ihn bitte. Je genauer die Beschreibung, desto schneller ist er behoben: Was haben Sie getan, was haben Sie erwartet, was ist stattdessen passiert.